Immobilienmarkt

TRIMONIA IMMOBILIEN stellt an allen Standorten Immobilienmakler ein!

Im Rahmen unserer weiteren Expansion suchen wir neue KollegenInnen, die zum nächstmöglichen Termin an unseren Standorten in Dortmund, Essen oder Hamm als Immobilienberater für uns tätig sein wollen.

Ob als alter Branchenhase oder taufrisch von der Berufsschule bzw. Universität, wir bieten Ihnen das passende Werkzeug zum Erfolg!

Die näheren Details zu den Stellenausschreibungen finden Sie HIER.

Der Immobilienboom geht weiter!

Selbst ein moderater Zinsanstieg wird daran nichts ändern

Laut einer Studie des Immobilienportals Immowelt, die die 14 größten Städte Deutschlands untersucht haben, werden die Immobilienpreise bis zum Jahr 2030 um bis zu 62 Prozent steigen unter der Annahme, dass die Finanzierungszinsen nur moderat auf drei Prozent steigen werden.

Platz 1 geht weder an Berlin noch München

Überraschender Weise ist nicht Berlin oder München mit geschätzten 60 Prozent an der Spitze des Rankings, sondern Hannover mit den genannten 62 Prozent. Der Landesdurchschnitt wird bei 56 Prozent liegen. Mit Dortmund und Essen sind die beiden größten Städte des Ruhrgebietes ebenfalls in der Immowelt-Studie vertreten. Im direkten Vergleich hat die Stadt Essen mit 24 Prozent die Nase vorn vor der Stadt Dortmund mit 21 Prozent. Beide bilden damit das Schlusslicht, wie schon in der Vorgängerstudie mit 19 bzw. 20 Prozent, die den Zeitraum von 2008 bis 2018 betrachtet hat. Der Spitzenreiter Hannover lag damals mit 120 Prozent nur auf dem vierten Platz. Die beiden ersten Plätze belegten erwartungsgemäß Berlin und München mit sagenhaften 156 und 154 Prozent.

Die Immowelt-Kaufpreis-Prognose ist nicht fundiert genug

Aus unserer Sicht ist die Immobilien-Studie nicht fundiert genug, da die ausgewerteten Daten ausschließlich auf den Angebotspreisen der Immowelt-Inserate basieren und somit weder den vollständigen Immobilienmarkt abbilden noch die tatsächlichen Verkaufspreise. Vergleicht man aber die Vorgängerstudie von Immowelt mit der repräsentativen Auswertung des Gutachterausschusses von Dortmund und Essen in einem ähnlichen Zeitraum, so kommen wir bei der Stadt Dortmund auf eine Preissteigerung von über 25 Prozent und in der Stadt Essen auf 30 Prozent. Somit hat die Immowelt-Kaufpreis-Prognose zwar empirische Schwächen, sie spiegelt aber eine klare Tendenz des Immobilienmarktes wieder.

Ein weiterer Preistreiber bleibt unberücksichtigt

Sicherlich ist ein günstiger Zinssatz ein Garant für den anhaltenden Immobilienboom. Nicht unberücksichtigt sollte aus unserer Sicht bleiben, dass die Anforderungen an einen Neubau gestiegen sind und die damit einhergehenden steigenden Herstellungskosten einen nicht zu unterschätzenden Beitrag leisten.

Eine aktuelle Prognose des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) zeigt, dass der Anstieg der Baupreise in den kommenden zwei Jahren ungebremst weitergehen wird. Für das Jahr 2019 sagt das DIW in seiner aktuellen Bauvolumenrechnung einen Preisanstieg von rund 4,5 Prozent voraus. Und fürs Jahr 2020 einen um weitere 3,5 Prozent. Diese Entwicklung im Neubaubereich wird zwangsläufig dazu führen, dass sich mehr Menschen für eine gebrauchte Immobilie entscheiden werden als die Kosten für einen Neubau zu tragen.

Unser Fazit

Für uns als Immobilienmakler bleibt festzuhalten, dass man als Käufer eine Entscheidung für eine Immobilie nicht weiter hinausschieben sollte, in der Hoffnung irgendwo vielleicht doch noch ein Schnäppchen zu machen. Denn günstiger wird es in den kommenden Jahren definitiv nicht mehr. Als Eigentümer sollte man nun diesen Immobilienboom nutzen, um das zu groß gewordene Haus zum bestmöglichen Preis zu verkaufen.

Wie sieht das Traumhaus in Deutschland aus?

Das Internetportal ImmobilienScout24 hat seine Nutzer befragt, wie ihr Traumhaus auszusehen hat.

68% der Befragten haben sich deutlich für das freistehende Einfamilienhaus vor dem Zweifamilienhaus mit 8% und der Doppelhaushälfte mit 7% entschieden. Beliebt sind vorallem Stadtvillen mit 40% gefolgt von Bungalows mit 29%. Zu unserer Überraschung ist mit 12% als drittplatzierter Hausstil das Holzhaus genannt.

Laut Befragung hat sich das Haus zum Kauf auf einem 500 m²Grundstück zu befinden und bietet 120 bis 160 m² Wohnfläche, die sich auf 5 Zimmer verteilen. Nur noch 40% legen Wert auf einen Keller.

Wohnungen sind im Vergleich weiterhin erschwinglich

Fünf Bruttojahresmieten kostet eine Wohnung im deutschlandweiten Durchschnitt.

Laut einer Studie des Deloitte Property Index 2018 sind Eigentumswohnungen in Deutschland 2017 noch immer erschwinglich im Vergleich zu den europäischen Nachbarn. So kostet eine 70 m² große Wohnung in Deutschland durchschnittlich fünf Bruttojahreseinkommen. Hierbei liegt das Ruhrgebiet mit Städten wie Dortmund, Hagen oder Hamm im deutschlandweiten Durchschnitt.

Preistreiber sind die Metropolen

In Frankreich werden acht und in Großbritannien sogar fast zehn Jahreseinkommen für dieselbe Wohnung bezahlt. Preistreiber in den Ländern sind vor allem deren Hauptstädte. So liegen Paris mit 160 Prozent über dem französischen und London mit sagenhaften 276 Prozent über dem britischen Landesdurschnitt. In Deutschland sind München, Hamburg, Frankfurt und Berlin preislich mit mehr als 50 Prozent über dem Landesdurchschnitt die teuersten Städte.