November, 2020

Wo lohnt es sich für die Arbeit zu wohnen?

Wo lebt es sich am besten? Lebt es sich in dicht besiedelten Städten oder auf dem Lande besser? Diese Fragen stellen sich jedes Jahr Millionen von Menschen. Die Antwort darauf, kann dann leider nicht mehr ausschließlich auf Basis der persönlichen Vorlieben gegeben werden. Wegen steigender Mieten und Lebenshaltungskosten richtet sich vielmehr die Wahl des Wohnortes immer mehr nach dem Einkommen. Macht dann der Jobwechsel zum Beispiel nach Süddeutschland finanziell Sinn?

Die Online-Jobplattform Stepstone hat einen Vergleich von 395 deutschen Stadt- und Landkreisen nach Durchschnittsgehalt und Lebenshaltungskosten gemacht. Die Kosten unterscheiden sich regional teils deutlich.

Sieger und Verlierer

In Städten in dem das Durchschnittseinkommen am höchsten ist, bleibt am Ende des Monats nicht automatisch mehr Geld übrig. Der Grund dafür: die Kosten in den jeweiligen Städten fallen auch deutlich höher ausfallen.

Am teuerste lebt es sich derzeit in Bayern. Die kosteneffizientesten Bundesländer sind Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen. Stepstone hat jeweils die lokal unterschiedlich anfallenden Kosten für den gleichen Lebensstandard angesetzt und vom durchschnittlichen Einkommen abgezogen. Daraus ist eine Grafik zu den 395 verglichenen Stadt- und Landkreisen entstanden.

Das Ruhrgebiet ist ein Wohnparadies!

Die meisten Menschen suchen sich Ihren Wohnort nach den gängigen Methoden aus. Sie entscheiden Sie sich zwischen Stadt- oder Landleben. Trotzdem sollte man mehrere Faktoren beachten z. B. dass wenn man an einem Ort wie München lebt zwar mehr verdient, aber deswegen auch höhere Kosten anfallen und die Relation zwischen Einkommen und Kosten trotzdem nicht mehr Geld zur Verfügung hat.

Im Ranking der 30 größten Städte in Deutschland liegen 9 der ersten 10 Plätze in Nordrhein-Westfalen. Zum Gesamtsieger des Rankings gehört die Stadt Essen, da dort Großkonzerne für ein hohes Lohnniveau sorgen. Des Weiteren fallen Kosten für Verpflegung, Miete und Freizeitaktivitäten im Vergleich niedrig aus. Weitere Ruhrgebietsstädte, die zur Top 10 zählen sind unter anderem Duisburg, Bochum und Dortmund.

Zu den Verlierern diese Rankings zählen Städte wie München, Berlin und Köln. Aufgrund des hohen Mietniveaus und den hohen Kosten für Mobilität und Verpflegung bleiben den Münchenern im Durchschnitt das geringste Resteinkommen am Ende des Jahres.

Fazit

Es ist nicht immer Gold was glänzt und das ist auch in den Städten der deutschen Metropolen der Fall. Das höchste Durchschnittseinkommen  heißt nicht immer direkt, dass man am Ende des Monats auch am meisten Geld übrig bleibt.  Die Höhe der Lebenshaltungskosten ist deshalb ein wichtiger Indikator, wie viel das hart verdiente Geld wirklich wert ist.

Kategorie: Immobilienmarkt

Die 3 L sind da – Laub! Laub! Laub!

Das Herbstlaub zusammen zu rechen und einzusammeln ist für viele von uns zu einem festen Ritual im Herbst geworden. Aber unsere Bäume geben uns tatsächlich ein Geschenk, das wir vielleicht nicht hergeben sollten.

Während einige von uns noch dem Sommer nachtrauern, hält der Herbst doch so viel Schönes für uns bereit. Gemütliche Pullover, heiße Getränke und natürlich das farbenfrohe Herbstlaub in unserer Landschaft. Der Herbst hält auch ein jährliches Ritual für uns bereit, die mit den schönen Blättern auf unseren Wegen und unseren Gärten zu tun hat.

Im Ruhrgebiet bereiten sich Bäume und Pflanzen auf den Winter vor, indem sie ihr Laub ablegen. Das ist wunderbar anzuschauen, wenn es in den Wäldern und Parks abspielt. Aber wenn unsere Gärten davon betroffen sind, dann ist das was anderes. Wir fühlen uns genötigt den geliebten Rasen von all diesen Blättern zu befreien.

Bevor Sie Ihren Rechen oder Laubbläser herausholen, sollten Sie sich folgendes durchlesen.

Wenn Sie die Blätter in Ihrem Garten sammeln und einsacken, landen sie normalerweise auf der Müllkippe. Dies sind in Deutschland 14 bis 18 Millionen Tonnen Laub von unseren Bäumen. Auf der Deponie erzeugen sie Methangas, das nicht nur die Luft belastet, sondern auch den Boden auslaugt. Das Verbrennen von Blättern keine gute Lösung und in der Regel auch verboten ist, ist uns allen bekannt.

Es macht Sinn, dass der Laub im Garten nicht großflächig entfernt wird. Vor allem sollte es nicht mit dem Laubgebläse gemacht werden. Gebläse nehmen häufig die oberste Bodenschicht weg. Den Lebensraum für viele nützliche Gartenbewohner.

Nicht nur unser Garten, sondern auch die Umwelt wir uns danken!

Gefallene Blätter sind aus vielen Gründen für das natürliche Ökosysteme von großem Wert. In Wäldern sammeln sie sich unter den Bäumen auf dem Boden an und bilden einen natürlichen Mulch, der Unkraut unterdrückt und Wurzeln vor extremen Temperaturen schützt. Laub bietet auch Schutz angefangen den Schmetterlingslarven bis hin zu Fröschen und Salamandern. Sie ist Nahrung für Mikroorganismen, die es in wertvolle Nährstoffe für die Pflanzen zerlegen. Wäre es daher nicht toll, Blätter nicht mehr als Müll sondern vielmehr als großzügiges und kostenloses Geschenk für unsere langsam wachsenden Freunde zu sehen.

Das heißt jetzt aber nicht, dass wir uns zurücklehnen und faulenzen können. Denn große Mengen von Blättern, die über einen langen Zeitraum auf einer kleinen Rasenfläche liegen bleiben, können sehr wohl den Rasen beschädigen. Dies ist besonders problematisch, wenn es sich bei den Blättern um große, flache Blätter handelt, wie sie auf Ahornbäumen oder Eichen zu finden sind, und eine nahezu undurchlässige Schicht bilden, die sich im Winter wahrscheinlich auch nicht von alleine zersetzt. Am Ende drohen der Rasen und die Pflanzen unter dieser Matte sogar noch zu ersticken.

Es wird vielmehr empfohlen die Blätter mit dem Mäher in kleinere Stücke zu schneiden. Die kleineren Stücke zersetzen sich schneller und sind im Vergleich zu ganzen Blättern nicht mehr so undurchdringlich. Die meisten Gas- oder Elektro-Rasenmäher verfügen über eine Mulch-Option mit der man abgefallene Blätter in kleinere Stücke zerkleinert. Dann ist es in Ordnung, die Blätter genau dort zu belassen, um ihren Nutzen für die Gartenbewohner und für den Boden zu entfalten.

Wenn man einen aufgeräumten Garten bevorzugt, kann man einen speziellen Laubvernichter verwenden. Man wirft die eingesammelten Blätter in diese Maschine, um wertvollen Mulch herzustellen. Zum Beispiel sind die zerkleinerten Blätter perfekt für mehrjährige Beete oder auch für Rosen, um sie in den kälteren Monaten gut zu isolieren. Einige Gärtner geben die zerkleinerten Blätter in ihre Gemüsebeete. Wenn es schneller gehen soll, gibt man die zerkleinerten Blätter in den Kompostbehälter und man hat im neuen Jahr reichhaltigen Kompost.

So vielfältig die Möglichkeiten sind mit dem Laub im Herbst umzugehen, so vielfältig ist der Nutzen den die Natur uns schenkt um mehr daraus zu machen als nur Abfall.

Kategorie: Haus & Garten
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